Hopfen – Mehr als nur mit Hanf verwand!

Viele kennen den Hopfen, besonders in Deutschland. Hopfen ist eine der wichtigsten Zutaten um Bier zu brauen, die Blüte sollte jedem Bier Liebhaber ein Begriff sein. Wer zur richtigen Jahreszeit durch Bayern oder südliche Regionen Deutschlands reist, wird sogar möglicherweise das Glück haben und die Pflanzen mit bloßem Auge entdecken.

Allgemeines

Die botanische Bezeichnung für den Hopfen, wie wir ihn kennen, lautet „Humulus Iupulus“. Wilde Hopfen Pflanzen sind rechtswindene Schlingpflanzen die eine Länge von bis zu 12 Metern erreichen können. Bei der Pflanze wird zwischen männlichen und weiblichen Pflanzen unterschieden, letzte entwickelt Blüten und diese zu Fruchtzapfen weiter. Angesiedelt und angebaut wird der Hopfen überwiegend in nördlichen Regionen von Europa oder Eurasien, aufgrund der guten Boden- und Klimaverhältnisse.

Der Geschmack

Was den Hopfen besonders auszeichnet ist auch sein Geschmack, dieser ist nämlich ziemlich Bitter! Hopfen hat viele Bitterstoffe. Dies wird von der Bierindustrie genutzt um genussvolle Biere herzustellen, doch grade viele Nutzer klagen bei Hopfen Tee’s, dass diese sehr intensiv und bitter schmecken würden. Es handelt sich dabei aber eher um ein würziges Bitter welches grade Bier Liebhaber durchaus ansprechen könnte. Wer überhaupt nicht auf Bitterstoffe steht sollte dennoch lieber die Finger davon lassen oder sich überlegen den Hopfen mit einem Vaporizer zu konsumieren, dabei fällt der bittere Geschmack so gut wie komplett weg.

Die Wirkung

Hopfen hat einige sehr interessante Wirkungen und Effekte, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so vermutet. Die Blüte hat es in sich und kann sehr vielen Anwendern in den verschiedensten Bereichen bereichern.

Dem Hopfen werden unter anderem Folgende Wirkungen nachgesagt:

– sehr gute sedative Effekte
– beruhigende Wirkung
– Schlaf fördernd
– enthaltene Phytohormone können bei Wechseljahrsbeschwerden helfen
– ebenfalls soll Hopfen den Appetit anregen und bei Verstopfung helfen
– einige Konsumenten berichten, dass Hopfen nach dem Rauchen Kopfschmerzen lindern kann. Dies wurde aber noch nicht belegt.

Alles in Allem kann man daraus schlussfolgern, das Hopfen eine generell beruhigende Wirkung hat. Warum diese Pflanze auch besonders interessant für Cannabis Konsumenten sein kann beschreiben wir unten etwas genauer.

Die Inhaltsstoffe

Oben haben wir bereits erzählt, welche Effekte die Einnahme von Hopfen bringen kann. Doch welcher Inhaltsstoff ist dafür verantwortlich?

Der Zauberstoff nennt sich Lupulin und wird überwiegend in den weiblichen Hopfen Pflanzen gefunden und gewonnen. Dieser wird aus einer Harz artigen Substanz gewonnen, die man in den Blüten findet. Kennzeichnen tut sich Lupulin meist in Pulverform welches eine dunkel gelblich bis orange bräunliche Farbe annehmen kann (dieses Pulver kann man auch gesondert erwerben und als Konzentrat verwenden). Man findet dieses aber auch meist klar erkennbar auf dem Boden der Verpackung von getrockneten Blüten der weiblichen Hopfen Pflanze.

Was genau macht diesen Wirkstoff so besonders?

Es ist bekannt das die Hopfen Pflanze verwand mit der Cannabis Pflanze ist, streng genommen ist die Hopfen Pflanze eine Hanf Pflanze.
Betrachtet man den Stoff Lupulin auf Chemischer Basis etwas genauer, wird man feststellen das dieser stark ähnliche Strukturen zu THC (Tetrahydrocannabinol) aufweist (was das bekannteste Cannabinoid der Cannabis Pflanze ist, dieser ist auch für die psychedelische Wirkung von Cannabis verantwortlich und steht in Deutschland eingestuft als BtM).

Lupulin setzt sich überwiegend aus Humulon und Lupulone zusammen. Humulons chemische Formel lautet C21H30O5. Vergleicht man diese Formel mit einem weiteren sehr prominenten Cannabinoid der Hanf Pflanze, dem CBD (Cannabinol) mit der Formel C21H26O2, dürften jedem die Parallelen auffallen.

CBD ist ebenfalls für seine Beruhigende und Angstlösende Effekte bekannt und erlebt seit neustem regelrecht einen Boom in der Verbrauchsgüterindustrie, auch wenn die Rechtslage zu CDB in Deutschland immer noch eine große Grauzone ist.

Die Anwendung

Hopfen kann auf vielfältige Art und Weise zubereitet und Konsumiert werden.
Vom Tee bis hin zu Rauchmischungen sollte jeder seine Darreichungsform der Wahl finden können.

Hopfen Tee

Die Zubereitung eines Hopfen Tees ist ziemlich simpel. Hierfür gibt man 2-3 Teelöffel getrocknete Hopfenblüten in ein Teesieb oder gießt diese direkt mit 250ml kochendem Wasser auf. Das ganze für ca. 10-15 Minuten abgedeckt ziehen lassen.

Wichtig! Hopfen enthält viele intensive Bitterstoffe. Bei der Zubereitung sowohl in der Menge als auch bei der Ziehzeit bitte langsam an den eigenen Geschmack herantasten. Auch bei Hopfen gilt, weniger ist mehr!

Hopfen Rauchen

Nicht nur in der Cannabis Community ist Hopfen inzwischen beliebt zum Rauchen geworden. Inzwischen finden sich sogar ganze Rezepte für Kräuter Mischungen die gut schmecken sollen und auf die entspannenden Effekte vom Hopfen aufbauen.

Um Hopfen zu rauchen, bietet es sich an die getrockneten Blüten mit einem Mörser oder einer Kräutermühle zu zerkleinern. Diese kann man dann entweder pur, aber auch mit Katzenminze ,Damiana, blauer Lotus oder Wermut, in Kombination mit Tabak gemischt werden.
Ebenfalls wird Hopfen auch oft mit Cannabis gemischt.

Hopfen im Verdampfer (130-150°C)

Die wohl einfachste und geschmacksneutralste Zubereitung geschieht mit einem Verdampfer. Hierfür werden die getrockneten Blüten mit einem Mörser oder einer Kräutermühle zerkleinert und in die Heizkammer des Verdampfers gegeben.

Den Verdampfer auf 130-150°C einstellen (je nach Persönlicher Präferenz) und die Inhalation genießen.

Ein guter Mischpartner zu Cannabis?

Die Hopfen Pflanze ist nicht nur mit Hanf verwand, sie bietet dem Cannabis Konsumenten auch auf verschiedener Art und Weise viele Vorteile.

Zum einen kann man die Blüten zerkleinert sehr gut als Tabak Ersatz verwenden und anstatt dessen einfach Hopfen zu Rauch- oder Räuchermischungen hinzugeben. Die Pflanze schmeckt den meisten nicht nur besser, Sie soll auch noch zusätzlich Ihre entspannende Wirkung freisetzten können und kann durchaus die ein oder andere Entspannte Session verstärken oder verbessern.

Aber auch grade bei Konsumenten die (oder es in Erwägung ziehen) eine Pause von Cannabis einlegen möchten, kann Hopfen ein Wundermittel sein.
Wer Cannabis in höheren Mengen zu sich nimmt wird wissen, dass die Wirkung mit der Zeit bei der selben Menge nachlässt oder sich eventuell auch Nebenwirkungen des Konsums stärker Zeigen. Eine Cannabis Toleranz Pause kann durchaus Sinnvoll sein und viele Vorteile mit sich bringen, doch leider führt der Entzug bei den meisten Konsumenten Nebenwirkungen hervor. Diese können von Appetitlosigkeit in den ersten Tagen, bis hin zu Schlafstörungen oder Schweißausbrüchen und Hitzewellen auslösen. Diese sind besonders bei starken Konsumenten und in den ersten Tagen relativ stark ausgeprägt.

Wie genau kann Hopfen dabei Helfen?

Nun Hopfen hat bekanntlich eine beruhigende Wirkung und wirkt sehr förderlich für einen ruhigen und festen Schlaf. Dies kann man sich bei einem Cannabis Entzug zu Nutze machen. Einen intensiven Hopfen Tee vor dem Schlafen kann die Entzugssymptome signifikant lindern oder gar beseitigen.

Darüber hinaus beklagen sich Konsumenten die Pause einlegen oft über Appetitlosigkeit. Hopfen kann diese und die Verdauung wieder in gang bringen und einen auch so besser durch diese Zeiten bringen.

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Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Hopfen
http://www.katzenminze24.de/hopfen-humulus-lupulus/